Schulchronik

Eine Schule im Kufsteiner Ortsteil Zell gibt es seit ca. 200 Jahren. Im Jahre 1786 fand in Zell erstmals Unterricht statt. Der jeweilige Mesner der Pfarrkirche St. Martin war neben dem Messdienst auch noch für den Unterricht zuständig. Diese Tradition setzte sich lange Zeit fort. Der erste Lehrer von Zell hieß übrigens Andreas Burggasser. Diese Aufnahme vom Mesnerhaus entstandt anlässlich der Glockenweihe 1924.
1926 erwarb die Gemeinde das sogenannte "Slakhaus" aus dem Besitz der Kleinholzer "Missionare vom kostbaren Blut" und baute es zu einem modernen Schulhaus um (heute befindet sich an dieser Stelle der Parkplatz der Fa. Renault Wohlfartstätter).
Im Sommer 1952 wurde mit dem Bau unseres Schulgebäudes in der Langkampfnerstraße begonnen, 1955 fand dort erstmals Unterricht statt. Umgebaut und erweitert wurde unsere Schule 1992, im Jahr 1999 wurde der Turnsaal renoviert.
Im Jahr 2005 wurde die Fassade erneuert und neue Fenster eingebaut. Von knapp 230 Kindern waren 50 Kinder nichtdeutscher Muttersprache. Diese wurden von ca. 24 Lehrpersonen unterrichtet.
Im Schuljahr 2012/13 wurde unsere Schule um 6 weitere Klassenräume erweitert, die nach neuesten pädagogischen Gesichtspunkten gestaltet wurden. Ein pädagogischer Marktplatz steht den Kindern der Montessori-Klassen für die Freiararbeit zur Verfügung. Alle 3. und 4. Klassen wurden mit einer elektronischen Tafel ausgestattet.
  Im Schuljahr 2015/16 wird zum ersten Mal eine der drei 1. Klassen als Ganztagesklasse mit verschränkter Abfolge von Unterrichts-, Lern- und Freizeit geführt. Die Räumlichkeiten für die 3 weiteren Nachmittagsbetreuungsgruppen wurden erweitert und adaptiert. Insgesamt werden 255 Kinder von 28 Lehrpersonen unterrichtet. Kinder aus über 20 Nationen lernen miteinander und voneinander.

Direktor/innen/en seit 1955:

1955 - 1957 OSR Martin Wex
1958 - 1973 OSR Hans Henzinger
1973 - 1988 OSR Walter März
1988 - 2013 OSR Fritz Mayer
seit 2013 Birgit Obermüller